Smartphones und Handys
Heutzutage assoziiert man mit dem Begriff des Handys Geräte wie das iPhone oder ein Blackberry, doch ganz korrekt scheint das nicht zu sein. Zu diesem Trugschluss führt die Eroberung des Mobilfunk-Marktes durch die Smartphones - multifunktionale Alleskönner für die Hosentasche, mit denen man ganz nebenbei noch telefonieren kann.
Alle Basisanforderungen an ein Handy werden auch von einem Smartphone erfüllt. Selbstverständlich kann über die herkömmlichen Mobilfunknetze telefoniert sowie Kurz- und Multimedia-Nachrichten versandt werden, Namen und Nummern werden im Adressbuch abgespeichert und Termine in einen Kalender eingetragen. Auch integrierte Photokameras gehören heute zum guten Ton.

Die Grenzen eines Handys sind damit ausgereizt, aber ein Smartphone geht noch einige Schritte weiter. Die kleinen Taschencomputer arbeiten, im Gegensatz zu einem herkömmlichen Mobiltelefon, auf einem wesentlich komplexeren Betriebssystem und mit deutlich mehr Speicher. Damit werden Aufgaben wie Textverarbeitung oder Musikwiedergabe effizienter oder gar erst ermöglicht.
Was die Smartphones jedoch am deutlichsten von Handys unterscheidet, ist die enge Integration des mobilen Internets. Durch moderne Mobilfunktechniken wie UMTS werden vergleichsweise hohe Datenübertragungsraten an theoretisch jedem Punkt der Erde ermöglicht. Dadurch wandert das Büro in der eigenen Hosentasche überall mit hin, denn zum Beispiel E-Mails können bei Bedarf immer abgerufen werden. Auch Nachrichten können während der Zugfahrt nach Hause über speziell angepasste mobile Portale studiert werden. Spätestens hier wird die tatsächliche Grenze zwischen normalem Handy und high-tech Smartphone deutlich.
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